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Die
Idee: Eine Arbeitsgemeinschaft der ÖMS entwickelte Kriterien
für die Beurteilung von Bebauungsplänen nach ökologischen
Gesichtspunkten und forderte alle Gemeinden im Landkreis Schwandorf
zur Teilnahme auf.
Zum vorbereitenden
Team gehörten außer der ÖMS Vertreter von Planungsämtern,
Naturschutzbehörde und Bund Naturschutz sowie ein Architekt
und eine Landschaftsarchitektin. Die Sparkasse im Landkreis
Schwandorf und die LBS stifteten ein Preisgeld in Höhe von
mehreren Tausend DM.
Die
Ziele: Bereits auf der Ebene des Bebauungsplanes sollen
die Rahmenbedingungen für ökologisches und soziales Bauen
geschaffen werden. Dazu gehören z. B. Festsetzungen zur Bebauung,
Grünordnung, die Förderung regenerativer Energieformen, das
Einsparen von Trinkwasser oder der Einsatz einer Trennkanalisation.
Weiteres Ziel war es, möglichst viele Kommunen zum Mitmachen
zu ermuntern und beispielhafte Projekte für die Zukunft anzuregen.
Das
Ergebnis: Sieben Kommunen beteiligten sich am Wettbewerb,
der vom 1.12.1995 bis 31.12.1998 lief. Ein Preisgericht unter
der Leitung von Prof. Wolfram Pistohl von der Fachhochschule
Regensburg beurteilte schließlich die Bewerbungen am 9.2.1999.
Die
Pläne von zwei Städten und einer Gemeinde wurden prämiert:
1.
Preis:
Stadt Burglengenfeld
Allgemeines Wohngebiet "An der Holzheimer Straße"
Architektin Christiane Koller, Burglengenfeld
2.
Preis:
Stadt Nittenau
Allgemeines Wohngebiet Brunn Ost
Architekt Olaf Götzer, Nittenau
sowie ein Gewerbegebiet
3.
Preis:
Gemeinde Steinberg
Bebauungsplan Steinberger See
Dass der
Wettbewerb über die Landkreis-Grenzen hinaus Resonanz ge-funden
hat, zeigte eine von der Regierung der Oberpfalz organisierte
Fachtagung für die Bürgermeister des Regierungsbezirks Oberpfalz
am 25. November 1999, bei der u. a. das Siegerprojekt vorgestellt
wurde.
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